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13.01.2015
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Netzhierarchien, Strassenfunktionen und Geschwindigkeiten – Erfahrungen und Herausforerungen
DatumDienstag, 13. Januar 2015
Zeit18:15 Uhr - 20:15 Uhr
OrtBern
Ortsbeschreibung

Hauptgebäude Uni Bern, Hochschulstrasse 4, Hörsaal 115 1. OG West
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Titel«Netzhierarchien, Strassenfunktionen und Geschwindigkeiten - Erfahrungen und Herausforderungen»
Referenten

1. Barbara Auer ist Verkehrsplanerin beim Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und leitet den Bereich Verkehrsinfrastruktur.  Sie leitet und begleitet diverse komplexe Verkehrsprojekte und –konzepte auf städtischer wie kantonaler Ebene und zeichnet fachlich verantwortlich für die aktuelle Strassennetzhierarchie und das vom Grossen Rat beschlossene Tempo 30-Konzept für Basel.

2. Markus Traber, Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich, Chef Amt für Verkehr
Markus Traber ist Bauingenieur ETH/SIA/SVI und Verkehrsplaner. Nach 15-jähriger Tätigkeit in einer grossen Ingenieurunternehmung im In- und Ausland wechselte er 2006 in die kantonale Verwaltung. Seit Dezember 2007 leitet er das Amt für Verkehr (AFV) in der Volkswirtschaftsdirektion. Das AFV ist zuständig für die Themen Gesamtverkehr, Flughafen / Luftverkehr, Infrastruktur Planung sowie hoheitliche Aufgaben im Bereich der Staatsstrassen.

Themenbeschreibung1. Grundsätzlich sollen siedlungsorientierte Strassen in Tempo 30-Zonen integriert werden. Wie sieht eine stadtverträgliche Netzhierarchie und darauf aufbauend die Umsetzung von Tempo 30 aus, die die Bedürfnisse als Wohn- und Zentrumsstadt, als Wirtschaftsstandort und einer hohen umweltgerechten Mobilität abdeckt? Ist ein „Nebeneinander“ zwischen Tempo 30 und öffentlichem Verkehr möglich?

2. Der urbane Strassenraum hat verschiedenen Ansprüchen zu dienen. Mit der zunehmenden Entwicklung und der angestrebten Verdichtung akzentuieren sich diese noch zusätzlich. Neben den verschiedenen Ansprüchen bestehen auch unterschiedliche Zuständigkeiten, welche die Lösungsfindung anspruchsvoll machen. Im Rahmen von Betriebs- und Gestaltungskonzepten versucht das Amt für Verkehr, in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt, der Kantonspolizei und den betroffenen Gemeinden optimierte Lösungen zu finden. Das Referat zeigt anhand von Beispielen, wie der Prozess im Kanton Zürich geführt wird, wo Stolpersteine bestehen und welche Faktoren für ein erfolgreiches Projekt massgebend sind.
Dokumente

Präsentation Auer
Präsentation Traber