Mittagsforum «Gesamtkoordination Raum und Verkehr Mendrisiotto»
Infos
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Externe Veranstaltung
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• Mattia Cattaneo, Geograf, Koordinator für erneuerbare Energien, Infrastruktur und Umwelt
• Roberto Sega, Architekt und Stadtplaner, PhD, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Mobilitäts- und Raumplanung
Programm
Am Dienstag, 9. Dezember 2025, findet von 11:00 bis 12:00 Uhr das nächste Mittagsforum des Netzwerks Mobilität und Raum CH zum Thema «Gesamtkoordination Raum und Verkehr Mendrisiotto» statt.
Globale Koordination von Raumplanung und Verkehr auf regionaler Ebene: Was versteht man unter diesem Begriff? Warum hat das ARE diese Pilotstudie ins Leben gerufen? Welche Akteure sind daran beteiligt?
Diese und weitere Fragen werden unsere ARE-Referenten beantworten:
• Mattia Cattaneo, Geograf, Koordinator für erneuerbare Energien, Infrastruktur und Umwelt
• Roberto Sega, Architekt und Stadtplaner, PhD, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Mobilitäts- und Raumplanung
Vorwort: In der Raumplanung spielt die Koordination zwischen Verkehr und Urbanisierung eine grundlegende Rolle. Im Fall des Mendrisiotto – einer Region, die besonders von grenzüberschreitenden Dynamiken beeinflusst wird – ist es unerlässlich, einen mehrstufigen Koordinationsprozess einzuleiten, der in der Lage ist, auf die neuen Mobilitätsbedürfnisse im lokalen Kontext zu reagieren.
Das Projekt hat zum Ziel, eine Vision für eine langfristige nachhaltige Raumentwicklung für die Region Mendrisiotto zu erarbeiten, die sich am Modell eines Masterplans orientiert.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bundes (Bundesämter für Raumentwicklung, Strassen, Verkehr und Umwelt) und des Kantons Tessin eingerichtet. Das Hauptziel besteht darin, eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Mobilitätsprojekten zu gewährleisten. Neben der Infrastrukturplanung legt das Projekt besonderen Wert auf das intermodale Verkehrsmanagement und die Integration von Infrastruktur und Raumentwicklung. Es handelt sich um ein freiwilliges, unverbindliches Instrument, das auf einem horizontalen (zwischen den Bundesämtern) und vertikalen (zwischen Bund, Kanton und regionalen Behörden) Konsens basiert. Die Studie ist für das ARE von besonderem Interesse, da sie als Modellprojekt für eine koordinierte Planung in anderen Regionen mit ähnlichen Problemen dienen könnte.
Während des Forums werden wir uns eingehend damit befassen, wie durch einen innovativen Ansatz der Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen die infrastrukturellen Herausforderungen auf koordinierte und integrierte Weise angegangen werden können, um eine nachhaltige und gemeinsame Entwicklungsvision für die gesamte Region zu gewährleisten.